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Fremdausbildung Assistenzhund


Die Fremdausbildung ist die intensivste und umfassendste Form der Assistenzhundeausbildung. Der Hund wird über einen längeren Zeitraum überwiegend durch eine zertifizierte Ausbildungsstätte ausgebildet und gezielt auf seine zukünftigen Assistenzleistungen vorbereitet.
Der Ausbildungszeitraum beträgt – abhängig von Assistenzhundeart, individuellem Lernverhalten und Einsatzbereich – ca. 8 bis 24 Monate.
Auch wenn die Fremdausbildung die kostenintensivste Ausbildungsform ist, bietet sie entscheidende Vorteile:
Das Risiko der Eignung, die fachliche Verantwortung für die Hilfeleistungen sowie der strukturierte Ausbildungsaufbau liegen beim Trainer. Für den zukünftigen Assistenzhundnehmenden bedeutet dies weniger Belastung, mehr Sicherheit und einen gut vorbereiteten Hund.

 
Vorteile der Fremdausbildung

  • Die Verantwortung für die korrekte und tierschutzgerechte Ausbildung liegt beim Trainer

  • Der Hund erhält ausreichend Zeit, Lerninhalte stressfrei zu verarbeiten

  • Individuelle Anpassung der Ausbildung an Wesen, Tempo und Stärken des Hundes

  • Sanftes, professionelles Erlernen der Assistenzleistungen

  • Reduzierter Stress für den zukünftigen Halter

  • Strukturierter, behutsamer Übergang in das Mensch-Hund-Team

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Warn- und Anzeige- Assistenzhund

Assistenzhund für Menschen mit stoffwechselbedingten Beeinträchtigungen, anaphylaktischer Allergie, olfaktorische Wahrnehmungsbeeinträchtigungen oder für Menschen mit neurologisch-, Stoffwechsel- oder systematisch bedingten Anfallserkrankungen

Mögliche Hilfeleistungen sind unter anderem:

  • Frühzeitiges Anzeigen von Anfällen oder gesundheitlichen Veränderungen

  • Warnen vor Unterzuckerung, Überzuckerung oder anderen kritischen Zuständen

  • Anzeigen von Notfallsituationen

  • Hilfe holen oder Alarmieren

  • Unterstützung zur Sicherheit des Menschen im Akutfall

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Mobilitäts- assistenzhund

Assistenzhund für Menschen mit motorischer Beeinträchtigung

Mobilitätsassistenzhund

Mobilitätsassistenzhunde unterstützen Menschen mit motorischen Einschränkungen im Alltag.
Mögliche Hilfeleistungen sind unter anderem:

  • Aufheben und Bringen von Gegenständen

  • Öffnen und Schließen von Türen

  • Betätigen von Schaltern, Tastern oder Aufzügen

  • Unterstützung bei Transfers

  • Hilfe beim An- und Ausziehen

  • Stabilisierung beim Gehen oder Aufstehen (je nach individueller Voraussetzung)

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PSB Assistenzhund

Assistenzhund für Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen

Zu den vorgesehenen Hilfeleistungen gehören unter anderem:

  • Unterbrechen von dissoziativen Zuständen oder Flashbacks

  • Frühzeitiges Anzeigen von Stress, Überforderung oder Anspannung

  • Herstellung von Distanz zu anderen Personen

  • Taktile Stimulation zur Beruhigung

  • Begleitung und Orientierung in belastenden Situationen

  • Unterstützung bei der Tagesstrukturierung

Sie denken über eine Fremdausbildung nach?
Gerne begleiten wir Sie auf diesem Weg. Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch – gemeinsam klären wir Ihre Fragen und erstellen einen individuellen Kostenvoranschlag.

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